Lagebericht
Bayer HealthCare
Der Umsatz des Teilkonzerns Bayer HealthCare stieg im 1. Quartal um 63,9 Prozent (+1.407 MIO €) auf 3.610 MIO €. Dazu trug das im Rahmen der Schering-Akquisition erworbene Geschäft 1.410 MIO € bei. Währungs- und portfoliobereinigt konnten wir den Umsatz, vor allem aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung in unserem Segment Consumer Health, um 7,9 Prozent steigern.
Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA des Teilkonzerns stieg um 103,9 Prozent auf 948 MIO € (Vorjahr: 465 MIO €). Das bereinigte EBIT lag mit 624 MIO € um 239 MIO € über dem Vorjahr (385 MIO €). Die Sondereinflüsse in unserem HealthCare-Geschäft in Höhe von -139 MIO € resultierten aus den Aufwendungen im Zusammenhang mit der Integration von Schering. Das EBIT von Bayer HealthCare stieg um 106 MIO € auf 485 MIO € (+28,0 Prozent).
Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA des Teilkonzerns stieg um 103,9 Prozent auf 948 MIO € (Vorjahr: 465 MIO €). Das bereinigte EBIT lag mit 624 MIO € um 239 MIO € über dem Vorjahr (385 MIO €). Die Sondereinflüsse in unserem HealthCare-Geschäft in Höhe von -139 MIO € resultierten aus den Aufwendungen im Zusammenhang mit der Integration von Schering. Das EBIT von Bayer HealthCare stieg um 106 MIO € auf 485 MIO € (+28,0 Prozent).
Pharma
Der Umsatz unseres Segments Pharma stieg im 1. Quartal 2007 um 1.347 MIO € auf 2.495 MIO € (Vorjahr: 1.148 MIO €). Hierzu trug das erworbene Schering-Geschäft einen Umsatz von 1.410 MIO € bei. Währungs- und portfoliobereinigt entspricht dies einem Wachstum von 4,6 Prozent. Mit einem starken Umsatzanstieg bei Nexavar® und Levitra® konnten wir den erwarteten Umsatzrückgang bei Cipro®/Ciprobay® überkompensieren.
In den Zahlen des 1. Quartals 2006 ist das im Juni 2006 erworbene Schering-Geschäft nicht enthalten. Um die operative Geschäftsentwicklung der im Rahmen der Akquisition hinzugekommenen Produkte erläutern zu können, erfolgt deren Kommentierung auf Pro-forma-Basis. Dazu greifen wir auf die Vorjahreszahlen von Schering für das 1. Quartal 2006 zurück. Diese Vorjahreswerte sind nicht Bestandteil des Bayer-Konzernabschlusses. Das erworbene Schering-Geschäft wuchs mit einem währungs- und portfoliobereinigten Anstieg von mehr als 5 Prozent dynamisch.
Im Geschäftsfeld Primary Care erzielten wir im 1. Quartal 2007 einen Umsatz von 773 MIO € (-1,8 Prozent). Währungs- und portfoliobereinigt entspricht dies einem Plus von 1,5 Prozent. Positiv entwickelten sich besonders die Umsätze mit Levitra® (währungsbereinigt +14,7 Prozent). Auch den Umsatz mit Avalox®/Avelox® konnten wir im 1. Quartal leicht steigern (währungsbereinigt +3,8 Prozent). Bei Cipro®/Ciprobay® führte der zunehmende Konkurrenzdruck durch Generika zu einem deutlichen Umsatzrückgang (währungsbereinigt -15,0 Prozent).
In unserem Geschäftsfeld Women’s Healthcare haben wir einen Umsatz von 627 MIO € erzielt. Hauptumsatzträger waren die oralen Kontrazeptiva der Produktgruppe Yasmin®/YAZ®/Yasminelle® mit einem währungsbereinigten Umsatzanstieg um 41,1 Prozent im 1. Quartal (pro forma). Diese positive Entwicklung ist insbesondere auf die Neueinführungen von Yasminelle® in Europa sowie von YAZ® in den USA und Lateinamerika zurückzuführen. Darüber hinaus hat die US-amerikanische Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration (FDA) im Januar die Zulassung für YAZ® erweitert, sodass YAZ® nun auch in den USA für die Behandlung von Frauen mit mittelschwerer Akne eingesetzt werden kann. Der währungsbereinigte Umsatz unseres Intrauterin-Systems Mirena® stieg im 1. Quartal vor allem aufgrund des starken Wachstums in den USA ebenfalls erfreulich an (+25,0 Prozent, pro forma).
In den Zahlen des 1. Quartals 2006 ist das im Juni 2006 erworbene Schering-Geschäft nicht enthalten. Um die operative Geschäftsentwicklung der im Rahmen der Akquisition hinzugekommenen Produkte erläutern zu können, erfolgt deren Kommentierung auf Pro-forma-Basis. Dazu greifen wir auf die Vorjahreszahlen von Schering für das 1. Quartal 2006 zurück. Diese Vorjahreswerte sind nicht Bestandteil des Bayer-Konzernabschlusses. Das erworbene Schering-Geschäft wuchs mit einem währungs- und portfoliobereinigten Anstieg von mehr als 5 Prozent dynamisch.
Im Geschäftsfeld Primary Care erzielten wir im 1. Quartal 2007 einen Umsatz von 773 MIO € (-1,8 Prozent). Währungs- und portfoliobereinigt entspricht dies einem Plus von 1,5 Prozent. Positiv entwickelten sich besonders die Umsätze mit Levitra® (währungsbereinigt +14,7 Prozent). Auch den Umsatz mit Avalox®/Avelox® konnten wir im 1. Quartal leicht steigern (währungsbereinigt +3,8 Prozent). Bei Cipro®/Ciprobay® führte der zunehmende Konkurrenzdruck durch Generika zu einem deutlichen Umsatzrückgang (währungsbereinigt -15,0 Prozent).
In unserem Geschäftsfeld Women’s Healthcare haben wir einen Umsatz von 627 MIO € erzielt. Hauptumsatzträger waren die oralen Kontrazeptiva der Produktgruppe Yasmin®/YAZ®/Yasminelle® mit einem währungsbereinigten Umsatzanstieg um 41,1 Prozent im 1. Quartal (pro forma). Diese positive Entwicklung ist insbesondere auf die Neueinführungen von Yasminelle® in Europa sowie von YAZ® in den USA und Lateinamerika zurückzuführen. Darüber hinaus hat die US-amerikanische Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration (FDA) im Januar die Zulassung für YAZ® erweitert, sodass YAZ® nun auch in den USA für die Behandlung von Frauen mit mittelschwerer Akne eingesetzt werden kann. Der währungsbereinigte Umsatz unseres Intrauterin-Systems Mirena® stieg im 1. Quartal vor allem aufgrund des starken Wachstums in den USA ebenfalls erfreulich an (+25,0 Prozent, pro forma).
| Bayer HealthCare | 1. Quartal 2006 | 1. Quartal 2007 | Verän- derung |
| in Mio € | in Mio € | in % | |
| Umsatzerlöse | 2.203 | 3.610 | 63,9 |
| EBITDA1 | 459 | 783 | 70,6 |
| Sondereinflüsse | -6 | -165 | |
| EBITDA vor Sondereinflüssen2 | 465 | 948 | 103,9 |
| EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen | 21,1% | 26,3% | |
| EBIT1 | 379 | 485 | 28,0 |
| Sondereinflüsse | -6 | -139 | |
| EBIT vor Sondereinflüssen2 | 385 | 624 | 62,1 |
| Brutto-Cashflow1 | 292 | 557 | 90,8 |
| Netto-Cashflow1 | 43 | 383 | • |
Vorjahreswerte angepasst
1 Zur Definition siehe Kennzahlen Bayer-Konzern
2 Zur Definition siehe auch Ermittlung des EBIT(DA) vor Sondereinflüssen
1 Zur Definition siehe Kennzahlen Bayer-Konzern
2 Zur Definition siehe auch Ermittlung des EBIT(DA) vor Sondereinflüssen
| Pharma | 1. Quartal 2006 | 1. Quartal 2007 | Verän- derung |
| in Mio € | in Mio € | in % | |
| Umsatzerlöse | 1.148 | 2.495 | 117,3 |
| Primary Care1 | 787 | 773 | -1,8 |
| Women's Healthcare | • | 627 | • |
| Diagnostische Bildgebung (inkl. Medrad) | • | 307 | • |
| Spezial-Therapeutika | • | 303 | • |
| Hämatologie/Kardiologie | 327 | 268 | -18,0 |
| Onkologie2 | 34 | 159 | • |
| Dermatologie (Intendis) | • | 58 | • |
| EBITDA3 | 241 | 546 | 126,6 |
| Sondereinflüsse | -5 | -165 | |
| EBITDA vor Sondereinflüssen4 | 246 | 711 | 189,0 |
| EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen | 21,4% | 28,5% | |
| EBIT3 | 202 | 281 | 39,1 |
| Sondereinflüsse | -5 | -139 | |
| EBIT vor Sondereinflüssen4 | 207 | 420 | 102,9 |
| Brutto-Cashflow3 | 162 | 390 | 140,7 |
| Netto-Cashflow3 | -11 | 279 | • |
Vorjahreswerte angepasst
1 Im Vorjahr war das Andrologie-Geschäft von Schering nicht enthalten.
2 Im Vorjahr war das Onkologie-Geschäft von Schering nicht enthalten.
3 Zur Definition siehe Kennzahlen Bayer-Konzern
4 Zur Definition siehe auch Ermittlung des EBIT(DA) vor Sondereinflüssen
1 Im Vorjahr war das Andrologie-Geschäft von Schering nicht enthalten.
2 Im Vorjahr war das Onkologie-Geschäft von Schering nicht enthalten.
3 Zur Definition siehe Kennzahlen Bayer-Konzern
4 Zur Definition siehe auch Ermittlung des EBIT(DA) vor Sondereinflüssen
Im Geschäftsfeld Diagnostische Bildgebung verzeichneten wir einen Umsatz von 307 MIO €. Den währungsbereinigten Umsatz mit Magnevist® konnten wir auf Pro-forma-Basis um 11,8 Prozent steigern. Der währungsbereinigte Umsatz mit Ultravist® lag hingegen 20,8 Prozent (pro forma) unter dem Vorjahr. Nachdem wir Ultravist® in der Formulierung 370 mgI/ml im Sommer 2006 freiwillig zurückgerufen hatten, haben wir im 1. Quartal 2007 die Marktversorgung in einigen Ländern wieder aufgenommen. Zudem erwarten wir, die Distribution in den übrigen Ländern zügig voranzubringen.
Im Geschäftsfeld Spezial-Therapeutika lag der Umsatz bei 303 MIO €. Der währungsbereinigte Umsatz unseres Top-Produkts Betaferon®/Betaseron® zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) stieg im 1. Quartal um 9,9 Prozent (pro forma). Zur Absicherung unseres Betaseron®-Geschäfts haben wir im März 2007 einen Vertrag mit Novartis über den Erwerb einer Produktionsstätte für biotechnologische Präparate in Emeryville, USA – vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden – geschlossen. Dort wird derzeit Betaseron® hergestellt. Für die Überlassung der Produktionsstätte inklusive der sogenannten Biologics License Application (BLA) – einer Genehmigung zur Herstellung biotechnologischer Produkte – soll ein einmaliger Betrag von rund 110 Millionen US-$ gezahlt werden. Bis zum Ende der ursprünglichen Vereinbarung mit Novartis, die im Oktober 2008 ausläuft, wird Bayer Schering Pharma noch Lizenzgebühren, basierend auf dem Umsatz von in Emeryville hergestelltem Betaseron®, zahlen. Danach entfallen diese Gebühren. Außerdem wird Bayer Schering Pharma die vorhandenen Vorräte erwerben. Im Gegenzug erhält Novartis Lizenzrechte für den Aufbau einer eigenen Marke auf Basis von Interferon Beta-1b ab 2009. Nach erfolgter Zulassung wird Bayer Schering Pharma dieses Produkt ab 2009 für Novartis herstellen und hierfür Lizenzgebühren im niedrigen zweistelligen Prozentbereich erhalten.
Im Geschäftsfeld Hämatologie/Kardiologie sank der Umsatz um 18,0 Prozent auf 268 MIO €. Ursächlich hierfür war vor allem die Beendigung der Plasma-Vertriebsvereinbarung in Kanada und Deutschland. Währungs- und portfoliobereinigt stieg der Umsatz um 3,7 Prozent. Der Umsatz mit Kogenate® stieg auf währungsbereinigter Basis im 1. Quartal um 3,2 Prozent. Ende Januar 2007 hat die europäische Kommission eine weitere Zulassung für den Einsatz von Kogenate® erteilt. Damit kann Kogenate® jetzt auch zur kontinuierlichen Infusion bei operativen Eingriffen an Hämophilie-A-Patienten verabreicht werden. Unsere Trasylol®-Umsätze gingen währungsbereinigt um 4,4 Prozent zurück. Aufgrund zweier verschiedener Beobachtungsstudien und einer Folgeuntersuchung zu einer dieser Studien wurde über einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Trasylol® (Aprotinin), unserem Produkt zur Anwendung bei Operationen am offenen Herzen, und schweren Nierenfunktionsstörungen, Gefäßverengungen (Herzinfarkt und Schlaganfall) bzw. erhöhten langfristigen Sterblichkeitsraten berichtet. Nach Überzeugung von Bayer, basierend auf unseren Studiendaten und langjährigen Erfahrungen mit Trasylol®, ist es bei ordnungsgemäßer Anwendung ein sicheres und wirksames Medikament. Die Klärung der aufgetretenen Fragen erfolgt derzeit in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Arzneimittelbehörden.
Im Geschäftsfeld Spezial-Therapeutika lag der Umsatz bei 303 MIO €. Der währungsbereinigte Umsatz unseres Top-Produkts Betaferon®/Betaseron® zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) stieg im 1. Quartal um 9,9 Prozent (pro forma). Zur Absicherung unseres Betaseron®-Geschäfts haben wir im März 2007 einen Vertrag mit Novartis über den Erwerb einer Produktionsstätte für biotechnologische Präparate in Emeryville, USA – vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden – geschlossen. Dort wird derzeit Betaseron® hergestellt. Für die Überlassung der Produktionsstätte inklusive der sogenannten Biologics License Application (BLA) – einer Genehmigung zur Herstellung biotechnologischer Produkte – soll ein einmaliger Betrag von rund 110 Millionen US-$ gezahlt werden. Bis zum Ende der ursprünglichen Vereinbarung mit Novartis, die im Oktober 2008 ausläuft, wird Bayer Schering Pharma noch Lizenzgebühren, basierend auf dem Umsatz von in Emeryville hergestelltem Betaseron®, zahlen. Danach entfallen diese Gebühren. Außerdem wird Bayer Schering Pharma die vorhandenen Vorräte erwerben. Im Gegenzug erhält Novartis Lizenzrechte für den Aufbau einer eigenen Marke auf Basis von Interferon Beta-1b ab 2009. Nach erfolgter Zulassung wird Bayer Schering Pharma dieses Produkt ab 2009 für Novartis herstellen und hierfür Lizenzgebühren im niedrigen zweistelligen Prozentbereich erhalten.
Im Geschäftsfeld Hämatologie/Kardiologie sank der Umsatz um 18,0 Prozent auf 268 MIO €. Ursächlich hierfür war vor allem die Beendigung der Plasma-Vertriebsvereinbarung in Kanada und Deutschland. Währungs- und portfoliobereinigt stieg der Umsatz um 3,7 Prozent. Der Umsatz mit Kogenate® stieg auf währungsbereinigter Basis im 1. Quartal um 3,2 Prozent. Ende Januar 2007 hat die europäische Kommission eine weitere Zulassung für den Einsatz von Kogenate® erteilt. Damit kann Kogenate® jetzt auch zur kontinuierlichen Infusion bei operativen Eingriffen an Hämophilie-A-Patienten verabreicht werden. Unsere Trasylol®-Umsätze gingen währungsbereinigt um 4,4 Prozent zurück. Aufgrund zweier verschiedener Beobachtungsstudien und einer Folgeuntersuchung zu einer dieser Studien wurde über einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Trasylol® (Aprotinin), unserem Produkt zur Anwendung bei Operationen am offenen Herzen, und schweren Nierenfunktionsstörungen, Gefäßverengungen (Herzinfarkt und Schlaganfall) bzw. erhöhten langfristigen Sterblichkeitsraten berichtet. Nach Überzeugung von Bayer, basierend auf unseren Studiendaten und langjährigen Erfahrungen mit Trasylol®, ist es bei ordnungsgemäßer Anwendung ein sicheres und wirksames Medikament. Die Klärung der aufgetretenen Fragen erfolgt derzeit in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Arzneimittelbehörden.
| Umsatzstärkste Pharma-Produkte | 1. Quartal 2006 | 1. Quartal 2007 | Verän- derung | Veränderung währungs- bereinigt |
| in Mio € | in Mio € | in % | in % | |
| Betaferon®/Betaseron®* (Spezial-Therapeutika) | • | 244 | • | • |
| Yasmin®/YAZ®/Yasminelle®* (Women's Healthcare) | • | 240 | • | • |
| Kogenate® (Hämatologie/Kardiologie) | 204 | 201 | -1,5 | 3,2 |
| Adalat® (Primary Care) | 157 | 145 | -7,6 | -0,9 |
| Avalox®/Avelox® (Primary Care) | 130 | 128 | -1,5 | 3,8 |
| Cipro®/Ciprobay® (Primary Care) | 132 | 108 | -18,2 | -15,0 |
| Levitra® (Primary Care) | 78 | 84 | 7,7 | 14,7 |
| Mirena®* (Women's Healthcare) | • | 81 | • | • |
| Magnevist®* (Diagnostische Bildgebung) | • | 80 | • | • |
| Glucobay® (Primary Care) | 77 | 72 | -6,5 | -1,2 |
| Summe | 778 | 1.383 | 77,8 | 87,1 |
| Anteil am Pharma-Umsatz | 68% | 55% |
Rangfolge ergibt sich aus den Umsätzen im 1. Quartal 2007.
* Im Rahmen der Schering-Akquisition erworbenes Produkt.
* Im Rahmen der Schering-Akquisition erworbenes Produkt.
| Umsatzstärkste Schering-Produkte (pro forma) | 1. Quartal 2006 | 1. Quartal 2007 | Verän- derung | Veränderung währungs- bereinigt |
| in Mio € | in Mio € | in % | in % | |
| Betaferon®/Betaseron® (Spezial-Therapeutika) | 232 | 244 | 5,2 | 9,9 |
| Yasmin®/YAZ®/Yasminelle® (Women's Healthcare) | 180 | 240 | 33,3 | 41,1 |
| Mirena® (Women's Healthcare) | 68 | 81 | 19,1 | 25,0 |
| Magnevist® (Diagnostische Bildgebung) | 76 | 80 | 5,3 | 11,8 |
Im Geschäftsfeld Onkologie realisierten wir einen Umsatzzuwachs um 125 MIO € auf 159 MIO €. Darin enthalten sind Umsätze von 98 MIO € aus dem ehemaligen Schering-Onkologie-Geschäft, vor allem mit den Hauptprodukten Fludara® und Campath®. Währungs- und portfoliobereinigt stieg der Umsatz um 83,6 Prozent. Unser seit Dezember 2005 neu eingeführtes Krebsmedikament Nexavar® hat sich sehr erfolgreich entwickelt und Umsätze von 47 MIO € erzielt (Vorjahr: 20 MIO €). Nexavar® zeigt auch in der Indikation Leberkrebs vielversprechende Studienergebnisse. Die Phase-III-Studie an Patienten mit fortgeschrittenem Leberzellkarzinom hat den primären Endpunkt erreicht. Die Gesamtüberlebenszeit konnte bei den mit Nexavar® behandelten Patienten signifikant verlängert werden. Darüber hinaus soll die Zulassung von Campath®, einem gemeinsam von Bayer und Genzyme entwickelten Medikament gegen chronisch-lymphatische B-Zell-Leukämie (B-CLL), für die Erstlinienbehandlung erweitert werden. Den dazu erforderlichen ergänzenden Zulassungsantrag hat Genzyme am 19. März 2007 bei der US-amerikanischen FDA und am 4. April 2007 bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMEA) eingereicht.
Das Geschäftsfeld Dermatologie (Intendis) erzielte einen Umsatz von 58 MIO €. Dabei konnten wir den währungsbereinigten Umsatz mit den beiden Hauptprodukten Skinoren® und Advantan® auf Pro-forma-Basis steigern (+16,5 Prozent bzw. +1,8 Prozent).
Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA des Pharma-Segments stieg im 1. Quartal 2007 auf 711 MIO € (Vorjahr: 246 MIO €). Der hohe Anstieg ist insbesondere auf den Ergebnisbeitrag aus dem erworbenen Schering-Geschäft sowie verbesserte Kostenstrukturen einschließlich bereits realisierter Synergien zurückzuführen. Das bereinigte EBIT in Höhe von 420 MIO € lag um 213 MIO € über dem Vorjahr (+102,9 Prozent). Die Sondereinflüsse im Segment Pharma in Höhe von insgesamt -139 MIO € resultierten aus den Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Erwerb bzw. der Integration von Schering. Das EBIT stieg um 79 MIO € auf 281 MIO € (+39,1 Prozent).
Das Geschäftsfeld Dermatologie (Intendis) erzielte einen Umsatz von 58 MIO €. Dabei konnten wir den währungsbereinigten Umsatz mit den beiden Hauptprodukten Skinoren® und Advantan® auf Pro-forma-Basis steigern (+16,5 Prozent bzw. +1,8 Prozent).
Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA des Pharma-Segments stieg im 1. Quartal 2007 auf 711 MIO € (Vorjahr: 246 MIO €). Der hohe Anstieg ist insbesondere auf den Ergebnisbeitrag aus dem erworbenen Schering-Geschäft sowie verbesserte Kostenstrukturen einschließlich bereits realisierter Synergien zurückzuführen. Das bereinigte EBIT in Höhe von 420 MIO € lag um 213 MIO € über dem Vorjahr (+102,9 Prozent). Die Sondereinflüsse im Segment Pharma in Höhe von insgesamt -139 MIO € resultierten aus den Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Erwerb bzw. der Integration von Schering. Das EBIT stieg um 79 MIO € auf 281 MIO € (+39,1 Prozent).
Consumer Health
Zu dem Umsatzwachstum von 5,7 Prozent in unserem Segment Consumer Health auf 1.115 MIO € (Vorjahr: 1.055 MIO €) trugen alle Divisionen bei. Währungsbereinigt stieg der Umsatz kräftig um 11,4 Prozent.
Die Division Consumer Care erreichte einen Umsatzanstieg um 2,6 Prozent auf 659 MIO € (Vorjahr: 642 MIO €). Währungsbereinigt entspricht dies einem Umsatzwachstum von 8,1 Prozent. Unter den Top-Produkten entwickelte sich Aleve® vor allem aufgrund der Neueinführung von Aleve® Liquid Gels in den USA besonders positiv (währungsbereinigt +40,9 Prozent).
Ein deutliches Umsatzplus von 17,1 Prozent auf 226 MIO € (Vorjahr: 193 MIO €) realisierte die Division Diabetes Care vor allem dank der guten Entwicklung unserer Blutzucker-Messgeräte Ascensia® Contour® und Ascensia® Breeze®, die die älteren Elite®-Geräte der Ascensia®-Produktfamilie ablösen. Währungsbereinigt stellt sich die Umsatzentwicklung der Division mit +23,0 Prozent noch erfreulicher dar.
Der Umsatz der Division Animal Health stieg um 4,5 Prozent auf 230 MIO € (Vorjahr: 220 MIO €). Währungsbereinigt lag das Wachstum bei 11,2 Prozent. Hierzu hat insbesondere die erfreuliche Umsatzentwicklung der Advantage®-Produktlinie (währungsbereinigt +35,5 Prozent) vor allem in Nordamerika beigetragen.
Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA des Segments Consumer Health wuchs im 1. Quartal 2007 um 18 MIO € auf insgesamt 237 MIO € (+8,2 Prozent). Bei einer positiven Umsatzentwicklung konnten wir die gestiegenen Marketingaufwendungen zur Unterstützung unserer für das Jahr 2007 vorgesehenen Produkteinführungen überkompensieren. Das EBIT vor Sondereinflüssen stieg um 14,6 Prozent auf 204 MIO € (Vorjahr: 178 MIO €). Das EBIT nach Sondereinflüssen verbesserte sich um 15,3 Prozent auf 204 MIO € (Vorjahr: 177 MIO €).
Die Division Consumer Care erreichte einen Umsatzanstieg um 2,6 Prozent auf 659 MIO € (Vorjahr: 642 MIO €). Währungsbereinigt entspricht dies einem Umsatzwachstum von 8,1 Prozent. Unter den Top-Produkten entwickelte sich Aleve® vor allem aufgrund der Neueinführung von Aleve® Liquid Gels in den USA besonders positiv (währungsbereinigt +40,9 Prozent).
Ein deutliches Umsatzplus von 17,1 Prozent auf 226 MIO € (Vorjahr: 193 MIO €) realisierte die Division Diabetes Care vor allem dank der guten Entwicklung unserer Blutzucker-Messgeräte Ascensia® Contour® und Ascensia® Breeze®, die die älteren Elite®-Geräte der Ascensia®-Produktfamilie ablösen. Währungsbereinigt stellt sich die Umsatzentwicklung der Division mit +23,0 Prozent noch erfreulicher dar.
Der Umsatz der Division Animal Health stieg um 4,5 Prozent auf 230 MIO € (Vorjahr: 220 MIO €). Währungsbereinigt lag das Wachstum bei 11,2 Prozent. Hierzu hat insbesondere die erfreuliche Umsatzentwicklung der Advantage®-Produktlinie (währungsbereinigt +35,5 Prozent) vor allem in Nordamerika beigetragen.
Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA des Segments Consumer Health wuchs im 1. Quartal 2007 um 18 MIO € auf insgesamt 237 MIO € (+8,2 Prozent). Bei einer positiven Umsatzentwicklung konnten wir die gestiegenen Marketingaufwendungen zur Unterstützung unserer für das Jahr 2007 vorgesehenen Produkteinführungen überkompensieren. Das EBIT vor Sondereinflüssen stieg um 14,6 Prozent auf 204 MIO € (Vorjahr: 178 MIO €). Das EBIT nach Sondereinflüssen verbesserte sich um 15,3 Prozent auf 204 MIO € (Vorjahr: 177 MIO €).
| Consumer Health | 1. Quartal 2006 | 1. Quartal 2007 | Verän- derung |
| in Mio € | in Mio € | in % | |
| Umsatzerlöse | 1.055 | 1.115 | 5,7 |
| Consumer Care | 642 | 659 | 2,6 |
| Diabetes Care | 193 | 226 | 17,1 |
| Animal Health | 220 | 230 | 4,5 |
| EBITDA* | 218 | 237 | 8,7 |
| Sondereinflüsse | -1 | 0 | |
| EBITDA vor Sondereinflüssen | 219 | 237 | 8,2 |
| EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen | 20,8% | 21,3% | |
| EBIT* | 177 | 204 | 15,3 |
| Sondereinflüsse | -1 | 0 | |
| EBIT vor Sondereinflüssen | 178 | 204 | 14,6 |
| Brutto-Cashflow* | 130 | 167 | 28,5 |
| Netto-Cashflow* | 54 | 104 | 92,6 |
Vorjahreswerte angepasst
* Zur Definition siehe Kennzahlen Bayer-Konzern
* Zur Definition siehe Kennzahlen Bayer-Konzern
| Umsatzstärkste Consumer-Health-Produkte | 1. Quartal 2006 | 1. Quartal 2007 | Verän- derung | Veränderung währungs- bereinigt |
| in Mio € | in Mio € | in % | in % | |
| Ascensia®-Produktlinie (Diabetes Care) | 190 | 223 | 17,4 | 23,8 |
| Aspirin®* (Consumer Care) | 116 | 113 | -2,6 | 2,3 |
| Advantage®-Produktlinie (Animal Health) | 59 | 75 | 27,1 | 35,5 |
| Aleve®/Naproxen (Consumer Care) | 53 | 69 | 30,2 | 40,9 |
| Canesten® (Consumer Care) | 41 | 43 | 4,9 | 7,3 |
| Baytril® (Animal Health) | 40 | 40 | 0,0 | 2,8 |
| Bepanthen®/Bepanthol® (Consumer Care) | 35 | 36 | 2,9 | 5,1 |
| Supradyn® (Consumer Care) | 35 | 33 | -5,7 | -3,2 |
| One-A-Day® (Consumer Care) | 30 | 31 | 3,3 | 12,1 |
| Rennie® (Consumer Care) | 26 | 27 | 3,8 | 5,4 |
| Summe | 625 | 690 | 10,4 | 16,1 |
| Anteil am Consumer-Health-Umsatz | 59% | 62% |
* Der Aspirin®-Umsatz inklusive der bei Pharma ausgewiesenen Umsätze mit Aspirin® Cardio beträgt 167 Mio € (Vorjahr: 164 Mio €).



Gewinn- und Verlustrechnung
Geschäftsentwicklung nach Teilkonzernen und Segmenten
Bayer Links

Seite bookmarken
Seite weiterempfehlen
Erweiterte Suche

