Blickpunkt
Klimaschutz hat bei Bayer hohe Priorität
Das Engagement für den Klimaschutz hat im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie von Bayer hohe Priorität. Mit zahlreichen Maßnahmen und Produkten trägt das Unternehmen dazu bei, den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern.
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| Bayer hat überall auf der Welt seine Produktionsprozesse modernisiert. Das Bild zeigt eine Anlage zur Herstellung von Polycarbonat im thailändischen Map Ta Phut. Der Einsatz von Polycarbonaten macht Autos leichter und trägt so zu einer Reduzierung des Benzinverbrauchs bei. |
Bayer ist bei der klimafreundlichen Energieversorgung und Produktionseffizienz sehr gut aufgestellt. Umfangreiche Investitionen und technologische Neuerungen trugen zu einer erheblichen Entlastung der Umwelt um über 5,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente seit 1990 bei.
Deutliche Energieeinsparungen
Aktuelle Beispiele für die Anstrengungen im Bereich Klimaschutz sind der Einsatz eines „Regenerativen Thermoreaktors“ im Chemiepark Dormagen und ein innovatives Verfahren zur Herstellung von Toluylen-Diisocyanat (TDI) am Standort von Bayer MaterialScience in Shanghai.
Durch den neuen Reaktor in Dormagen wird die CO2-Emission in der Thermischen Abluftreinigung zukünftig um 11.000 Tonnen pro Jahr reduziert. Außerdem ist das Verfahren so effizient, dass der erforderliche Erdgas-Verbrauch um mehr als 90 Prozent gesenkt werden kann.
Energieeinsparungen von etwa 40 Prozent als Folge einer deutlichen Reduktion von Lösemitteln bringt die zukunftsweisende Technologie zur TDI-Produktion mit sich. Seit Mitte 2004 läuft die Pilotanlage in Dormagen mit großem Erfolg – bei einer Jahreskapazität von 30.000 Tonnen. Am Standort Shanghai soll der Polyurethan-Rohstoff mit Hilfe der neuen Technologie zum ersten Mal im Weltmaßstab produziert werden. Geplant sind hier 300.000 Jahrestonnen.
Erfolgreiche Maßnahmen zur Energieeinsparung und Kohlendioxid-Reduktion stoßen auch international auf großes Interesse. So wurde Bayer im Herbst 2006 wegen seines Engagements zum Klimaschutz erneut als „Best in Class“ ausgezeichnet. Als Folge ist das Unternehmen im ersten weltweiten Klimaschutz-Index (Climate Leadership Index) geführt. Dabei wurde Bayer als bestes Unternehmen seiner Branche bewertet.
Dr. Wolfgang Plischke sieht dies als einen Erfolg der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens an: „Die erneute Aufnahme in den Climate Leadership Index bestätigt uns in unseren Anstrengungen zur Reduktion der Treibhausgase in den vergangenen Jahren und in unserer Klimastrategie insgesamt.“ Die signifikante Senkung habe man vor allem durch klare Entscheidungen erreicht: Bayer hat seine Produktionsprozesse durch neue Techniken verändert, veraltete Anlagen geschlossen und bezieht heute Energie aus Kraftwerken, die sehr viel effizienter arbeiten als ihre Vorläufer. Aber auch organisatorische Veränderungen und Portfoliobereinigungen haben zur Reduzierung der Emissionsmengen beigetragen. Auch zahlreiche Produkte des Unternehmens tragen zum Klimaschutz bei. Dazu gehören z. B. leichte, den Kraftstoffverbrauch in Fahrzeugen senkende Werkstoffe wie Polycarbonat. Eine besondere Bedeutung kommt auch den Polyurethanen zu, die als Isoliermaterial für Kühlschränke und als Dämmstoffe in Gebäuden gleichermaßen gut gegen Hitze und Kälte schützen und ganz erheblich dabei helfen, dass weniger Energie für den Betrieb von Heizungen, Kühl- und Klimaanlagen verbraucht wird.
Ein weiterer Schwerpunkt der Aktivitäten sind nachwachsende und damit klimafreundliche Rohstoffe. Sie bilden einen der wichtigsten Schlüssel für nachhaltige Lösungen der drängenden internationalen Herausforderungen zu Klimaschutz und Rohstoffsicherheit. Von Bedeutung sind nachwachsende Rohstoffe für eine neue Generation von Kraftstoffen, die sogenannten Biofuels. „Wir untersuchen Pflanzen, die gute Energielieferanten sind und nicht für die Nahrungsmittelproduktion genutzt werden“, sagt Plischke.
Durch den neuen Reaktor in Dormagen wird die CO2-Emission in der Thermischen Abluftreinigung zukünftig um 11.000 Tonnen pro Jahr reduziert. Außerdem ist das Verfahren so effizient, dass der erforderliche Erdgas-Verbrauch um mehr als 90 Prozent gesenkt werden kann.
Energieeinsparungen von etwa 40 Prozent als Folge einer deutlichen Reduktion von Lösemitteln bringt die zukunftsweisende Technologie zur TDI-Produktion mit sich. Seit Mitte 2004 läuft die Pilotanlage in Dormagen mit großem Erfolg – bei einer Jahreskapazität von 30.000 Tonnen. Am Standort Shanghai soll der Polyurethan-Rohstoff mit Hilfe der neuen Technologie zum ersten Mal im Weltmaßstab produziert werden. Geplant sind hier 300.000 Jahrestonnen.
Erfolgreiche Maßnahmen zur Energieeinsparung und Kohlendioxid-Reduktion stoßen auch international auf großes Interesse. So wurde Bayer im Herbst 2006 wegen seines Engagements zum Klimaschutz erneut als „Best in Class“ ausgezeichnet. Als Folge ist das Unternehmen im ersten weltweiten Klimaschutz-Index (Climate Leadership Index) geführt. Dabei wurde Bayer als bestes Unternehmen seiner Branche bewertet.
Dr. Wolfgang Plischke sieht dies als einen Erfolg der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens an: „Die erneute Aufnahme in den Climate Leadership Index bestätigt uns in unseren Anstrengungen zur Reduktion der Treibhausgase in den vergangenen Jahren und in unserer Klimastrategie insgesamt.“ Die signifikante Senkung habe man vor allem durch klare Entscheidungen erreicht: Bayer hat seine Produktionsprozesse durch neue Techniken verändert, veraltete Anlagen geschlossen und bezieht heute Energie aus Kraftwerken, die sehr viel effizienter arbeiten als ihre Vorläufer. Aber auch organisatorische Veränderungen und Portfoliobereinigungen haben zur Reduzierung der Emissionsmengen beigetragen. Auch zahlreiche Produkte des Unternehmens tragen zum Klimaschutz bei. Dazu gehören z. B. leichte, den Kraftstoffverbrauch in Fahrzeugen senkende Werkstoffe wie Polycarbonat. Eine besondere Bedeutung kommt auch den Polyurethanen zu, die als Isoliermaterial für Kühlschränke und als Dämmstoffe in Gebäuden gleichermaßen gut gegen Hitze und Kälte schützen und ganz erheblich dabei helfen, dass weniger Energie für den Betrieb von Heizungen, Kühl- und Klimaanlagen verbraucht wird.
Ein weiterer Schwerpunkt der Aktivitäten sind nachwachsende und damit klimafreundliche Rohstoffe. Sie bilden einen der wichtigsten Schlüssel für nachhaltige Lösungen der drängenden internationalen Herausforderungen zu Klimaschutz und Rohstoffsicherheit. Von Bedeutung sind nachwachsende Rohstoffe für eine neue Generation von Kraftstoffen, die sogenannten Biofuels. „Wir untersuchen Pflanzen, die gute Energielieferanten sind und nicht für die Nahrungsmittelproduktion genutzt werden“, sagt Plischke.
Weltweite Klimaschutz-Initiative
Bayer beteiligt sich an zahlreichen internationalen Initiativen, die für einen konsequenten Klimaschutz eintreten. So gehört das Unternehmen z. B. zu den Erstunterzeichnern der weltweiten Klimaschutz-Initiative „3C: Combating Climate Change“. Zu diesem Zusammenschluss gehören derzeit 30 internationale Konzerne, die ihr Fachwissen und ihre Erfahrung einbringen, um auch für die Zeit nach dem Auslaufen des Kyoto-Protokolls im Jahre 2012 eine erfolgreiche Klimaschutzpolitik zu entwickeln. Unternehmen sollen eine aktive Rolle übernehmen und durch innovative Technologien und Produkte zum Klimaschutz beitragen. Plischke: „Und genau dieser Forderung entspricht Bayer mit seiner gesamten Nachhaltigkeitsstrategie."

Umsatz-, Ertrags- und Finanzlage im Überblick
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