Abschluss/Anhang
Erläuterungen zum Zwischenbericht
zum 31. März 2007
zum 31. März 2007
Grundlagen und Methoden
Der ungeprüfte Zwischenabschluss zum 31. März 2007 ist in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 und in Anwendung von § 315a HGB nach den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, sowie den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt worden.
Die im Anhang des Jahresabschlusses 2006 gegebenen Erläuterungen insbesondere im Hinblick auf die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gelten entsprechend.
Die im Anhang des Jahresabschlusses 2006 gegebenen Erläuterungen insbesondere im Hinblick auf die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gelten entsprechend.
Die sich bei Wandlung der Pflichtwandelanleihe ergebenden Stammaktien sind wie bereits ausgegebene Aktien zu behandeln, so dass sich das unverwässerte und das verwässerte Ergebnis je Aktie entsprechen.
| Überleitungsrechnung für das Ergebnis je Aktie | 1. Quartal 2006 | 1. Quartal 2007 |
| in Mio € | ||
| Ergebnis nach Steuern | 597 | 2.810 |
| Ergebnis auf Minderheitengesellschafter entfallend | -3 | 1 |
| Ergebnisanteil auf Gesellschafter der Bayer AG entfallend | 600 | 2.809 |
| Ergebnis aus nicht fortzuführendem Geschäft | 35 | 2.154 |
| Anpassung um die Finanzierungsaufwendungen im Zusammenhang mit der Pflichtwandelanleihe bereinigt um den Steuereffekt | - | 24 |
| Angepasstes Ergebnis nach Steuern aus fortzuführendem Geschäft | 565 | 679 |
| Angepasstes Konzernergebnis | 600 | 2.833 |
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl der ausgegebenen Stammaktien (Stück) | 730.341.920 | 764.341.920 |
| Effekt aus der potenziellen Wandlung der Pflichtwandelanleihe (Stück) | - | 59.523.810 |
| Angepasste gewichtete durchschnittliche Anzahl der ausstehenden Stammaktien (Stück) | 730.341.920 | 823.865.730 |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (€) | ||
| aus fortzuführendem Geschäft | 0,77 | 0,82 |
| aus fortzuführendem und nicht fortzuführendem Geschäft | 0,82 | 3,44 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (€) | ||
| aus fortzuführendem Geschäft | 0,77 | 0,82 |
| aus fortzuführendem und nicht fortzuführendem Geschäft | 0,82 | 3,44 |
Vorjahreswerte angepasst
Veränderungen im Konzern
Konsolidierungskreis
Zum 31. März 2007 wurden insgesamt 386 Gesellschaften voll- oder anteilsmäßig konsolidiert. Zum 31. Dezember 2006 waren dies 432 Gesellschaften. Die Veränderung ist vor allem auf den Abgang von Gesellschaften im Rahmen der Veräußerung von Diagnostika und H.C. Stark sowie auf innerkonzernliche Gesellschaftszusammenlegungen im Rahmen der Schering-Integration zurückzuführen.
Nicht fortzuführendes Geschäft (Discontinued Operations)
Zwischen der Bayer AG und der Siemens AG wurde Mitte 2006 eine Vereinbarung über die Veräußerung des Diagnostika-Geschäfts getroffen. Die Übertragung des Geschäfts auf den Erwerber wurde zum 2. Januar 2007 abgeschlossen.
Am 23. November 2006 haben wir einen Vertrag zur Veräußerung der Aktivitäten der ehemals dem Segment Materials zugeordneten H.C.-Starck-Gruppe an ein Konsortium aus den beiden Finanzinvestoren Advent International und The Carlyle Group unterzeichnet. Die Übertragung des Geschäfts auf den Erwerber wurde am 1. Februar 2007 abgeschlossen.
Die Vereinbarung zum Verkauf der vorwiegend in der Cellulose-Chemie tätigen Gesellschaften der Wolff-Walsrode-Gruppe mit dem amerikanischen Chemiekonzern The Dow Chemical Company wurde im Dezember 2006 unterzeichnet. Die Wolff-Walsrode-Gruppe war dem Segment Materials zugeordnet. Vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden wird mit der Übertragung des Geschäfts auf den Erwerber im Sommer 2007 gerechnet.
Sowohl die Diagnostika-Aktivitäten als auch H.C. Starck und Wolff Walsrode werden als nicht fortzuführendes Geschäft ausgewiesen. Die Vorjahreszeiträume wurden entsprechend angepasst.
Die Angaben erfolgen aus Sicht des Bayer-Konzerns und sind als Teil des Gesamtkonzerns in Analogie zu unserer Segmentberichterstattung zu verstehen. Sie bezwecken keine eigenständige Darstellung dieser Aktivitäten und des verbleibenden Bayer-Geschäfts. Die Darstellung folgt damit den Grundsätzen für nicht fortzuführende Geschäfte (Discontinued Operations).
Zum 31. März 2007 wurden insgesamt 386 Gesellschaften voll- oder anteilsmäßig konsolidiert. Zum 31. Dezember 2006 waren dies 432 Gesellschaften. Die Veränderung ist vor allem auf den Abgang von Gesellschaften im Rahmen der Veräußerung von Diagnostika und H.C. Stark sowie auf innerkonzernliche Gesellschaftszusammenlegungen im Rahmen der Schering-Integration zurückzuführen.
Nicht fortzuführendes Geschäft (Discontinued Operations)
Zwischen der Bayer AG und der Siemens AG wurde Mitte 2006 eine Vereinbarung über die Veräußerung des Diagnostika-Geschäfts getroffen. Die Übertragung des Geschäfts auf den Erwerber wurde zum 2. Januar 2007 abgeschlossen.
Am 23. November 2006 haben wir einen Vertrag zur Veräußerung der Aktivitäten der ehemals dem Segment Materials zugeordneten H.C.-Starck-Gruppe an ein Konsortium aus den beiden Finanzinvestoren Advent International und The Carlyle Group unterzeichnet. Die Übertragung des Geschäfts auf den Erwerber wurde am 1. Februar 2007 abgeschlossen.
Die Vereinbarung zum Verkauf der vorwiegend in der Cellulose-Chemie tätigen Gesellschaften der Wolff-Walsrode-Gruppe mit dem amerikanischen Chemiekonzern The Dow Chemical Company wurde im Dezember 2006 unterzeichnet. Die Wolff-Walsrode-Gruppe war dem Segment Materials zugeordnet. Vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden wird mit der Übertragung des Geschäfts auf den Erwerber im Sommer 2007 gerechnet.
Sowohl die Diagnostika-Aktivitäten als auch H.C. Starck und Wolff Walsrode werden als nicht fortzuführendes Geschäft ausgewiesen. Die Vorjahreszeiträume wurden entsprechend angepasst.
Die Angaben erfolgen aus Sicht des Bayer-Konzerns und sind als Teil des Gesamtkonzerns in Analogie zu unserer Segmentberichterstattung zu verstehen. Sie bezwecken keine eigenständige Darstellung dieser Aktivitäten und des verbleibenden Bayer-Geschäfts. Die Darstellung folgt damit den Grundsätzen für nicht fortzuführende Geschäfte (Discontinued Operations).
| Nicht fortzuführende Geschäfte | Diagnostika | Summe | ||||||
| in Mio € | ||||||||
| Umsatzerlöse | 378 | 0 | 247 | 74 | 78 | 85 | 703 | 159 |
| Operatives Ergebnis (EBIT)* | 31 | 2.778 | 22 | 109 | 6 | 13 | 59 | 2.900 |
| Ergebnis nach Steuern | 21 | 2.044 | 12 | 103 | 2 | 7 | 35 | 2.154 |
| Brutto-Cashflow* | 64 | -10 | 27 | 14 | 10 | 10 | 101 | 14 |
| Netto-Cashflow* | 64 | 7 | 26 | 26 | 0 | 5 | 90 | 38 |
| Zu-/Abfluss aus investiver Tätigkeit | -29 | 3.748 | -10 | 922 | -2 | -2 | -41 | 4.668 |
| Zu-/Abfluss aus Finanzierungstätigkeit | -35 | -3.755 | -16 | -948 | 2 | -3 | -49 | -4.706 |
* Zur Definition siehe Kennzahlen Bayer-Konzern
Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen/Personen
Im Rahmen unseres operativen Geschäfts beziehen wir weltweit Materialien, Vorräte und Dienstleistungen von zahlreichen Geschäftspartnern. Unter diesen befinden sich solche, an denen wir beteiligt sind sowie Unternehmen, die mit Mitgliedern des Aufsichtsrats der Bayer AG in Verbindung stehen. Geschäfte mit diesen Gesellschaften erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. Die entsprechenden Umsätze sind aus Sicht des Bayer-Konzerns nicht von materieller Bedeutung. Der Bayer-Konzern war an keinen für uns oder uns nahe stehenden Unternehmen und Personen wesentlichen Transaktionen beteiligt, die in ihrer Art oder Beschaffenheit unüblich waren, und beabsichtigt dies auch zukünftig nicht.
Die mit nahe stehenden Unternehmen, die im Bayer-Konzernabschluss at-equity bewertet oder zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert sind, getätigten Transaktionen resultieren hauptsächlich aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen. Der Umfang dieser Transaktionen war jedoch aus Sicht des Bayer-Konzerns unwesentlich. Gleiches gilt auch für die finanziellen Forderungen bzw. Verbindlichkeiten, die gegenüber den nahe stehenden Unternehmen bestanden.
Die mit nahe stehenden Unternehmen, die im Bayer-Konzernabschluss at-equity bewertet oder zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert sind, getätigten Transaktionen resultieren hauptsächlich aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen. Der Umfang dieser Transaktionen war jedoch aus Sicht des Bayer-Konzerns unwesentlich. Gleiches gilt auch für die finanziellen Forderungen bzw. Verbindlichkeiten, die gegenüber den nahe stehenden Unternehmen bestanden.
Sonstige Angaben
Die Hauptversammlung hat am 27. April 2007 der von der Verwaltung vorgeschlagenen Dividende von 1,00 €/Aktie für das Geschäftsjahr 2006 zugestimmt.
Auf der Hauptversammlung wurden Vorstand und Aufsichtsrat entlastet.
Mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung 2007 endete die bisherige Amtszeit aller Aufsichtsratsmitglieder. Die Hauptversammlung hat neben den bisherigen Aufsichtsratsmitgliedern Dr. Paul Achleitner, Prof. Dr.-Ing. h.c. Hans-Olaf Henkel, Dr. Klaus Kleinfeld, Dr. Manfred Schneider, Dr. Ekkehard D. Schulz, Dr.-Ing. h.c. Jürgen Weber und Prof. Dr. Dr. h.c. Ernst-Ludwig Winnacker die Herren Dr. Clemens Börsig, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Deutsche Bank Aktiengesellschaft, Dr. Helmut Panke, ehemaliger Vorsitzender des Vorstands der BMW Aktiengesellschaft, sowie Dr. Klaus Sturany, Mitglied des Vorstands der RWE Aktiengesellschaft, als Aufsichtsratsmitglieder der Anteilseigner gewählt. Die Amtszeit läuft bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung der Aufsichtsratsmitglieder für das Geschäftsjahr 2011 beschließt. Die Delegiertenversammlung der Arbeitnehmer hat neben den bisherigen Aufsichtsratsmitgliedern Willy Beumann, Karl-Josef Ellrich, Dr.-Ing. Thomas Fischer, Peter Hausmann, Rainer Hoffmann, Petra Kronen, Hubertus Schmoldt und Thomas de Win die Herren Oliver Zühlke und André Krejcik als Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmervertreter gewählt.
Das bestehende Genehmigte Kapital II wurde aufgehoben und gleichzeitig neues Genehmigtes Kapital II mit der Möglichkeit zum Ausschluss des Bezugrechts geschaffen; die dazu erforderliche Änderung des § 4 Abs. 3 der Satzung (Grundkapital) wurde beschlossen.
Aufgrund des Auslaufens der in der letzten ordentlichen Hauptversammlung beschlossenen Ermächtigung wurde der Vorstand erneut zum Erwerb eigener Aktien sowie zur Veräußerung eigener Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts ermächtigt.
Die Hauptversammlung hat dem Beherrschungsvertrag zwischen der Bayer AG und der Bayer Schering GmbH zugestimmt.
Die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Essen wurde als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2007 sowie für die prüferische Durchsicht des Halbjahresfinanzberichts des Geschäftsjahres 2007 gewählt.
Leverkusen, 2. Mai 2007
Bayer Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Auf der Hauptversammlung wurden Vorstand und Aufsichtsrat entlastet.
Mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung 2007 endete die bisherige Amtszeit aller Aufsichtsratsmitglieder. Die Hauptversammlung hat neben den bisherigen Aufsichtsratsmitgliedern Dr. Paul Achleitner, Prof. Dr.-Ing. h.c. Hans-Olaf Henkel, Dr. Klaus Kleinfeld, Dr. Manfred Schneider, Dr. Ekkehard D. Schulz, Dr.-Ing. h.c. Jürgen Weber und Prof. Dr. Dr. h.c. Ernst-Ludwig Winnacker die Herren Dr. Clemens Börsig, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Deutsche Bank Aktiengesellschaft, Dr. Helmut Panke, ehemaliger Vorsitzender des Vorstands der BMW Aktiengesellschaft, sowie Dr. Klaus Sturany, Mitglied des Vorstands der RWE Aktiengesellschaft, als Aufsichtsratsmitglieder der Anteilseigner gewählt. Die Amtszeit läuft bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung der Aufsichtsratsmitglieder für das Geschäftsjahr 2011 beschließt. Die Delegiertenversammlung der Arbeitnehmer hat neben den bisherigen Aufsichtsratsmitgliedern Willy Beumann, Karl-Josef Ellrich, Dr.-Ing. Thomas Fischer, Peter Hausmann, Rainer Hoffmann, Petra Kronen, Hubertus Schmoldt und Thomas de Win die Herren Oliver Zühlke und André Krejcik als Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmervertreter gewählt.
Das bestehende Genehmigte Kapital II wurde aufgehoben und gleichzeitig neues Genehmigtes Kapital II mit der Möglichkeit zum Ausschluss des Bezugrechts geschaffen; die dazu erforderliche Änderung des § 4 Abs. 3 der Satzung (Grundkapital) wurde beschlossen.
Aufgrund des Auslaufens der in der letzten ordentlichen Hauptversammlung beschlossenen Ermächtigung wurde der Vorstand erneut zum Erwerb eigener Aktien sowie zur Veräußerung eigener Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts ermächtigt.
Die Hauptversammlung hat dem Beherrschungsvertrag zwischen der Bayer AG und der Bayer Schering GmbH zugestimmt.
Die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Essen wurde als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2007 sowie für die prüferische Durchsicht des Halbjahresfinanzberichts des Geschäftsjahres 2007 gewählt.
Leverkusen, 2. Mai 2007
Bayer Aktiengesellschaft
Der Vorstand



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