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Lagebericht
HealthCare mit Umsatz- und Ergebnissprung
Bayer: Hervorragender Start ins Jahr 2007
  • Alle Teilkonzerne auf Wachstumskurs – Umsatz 8,3 MRD € (+22,7 Prozent)
  • EBITDA vor Sondereinflüssen 2,0 MRD € (+27,2 Prozent)
  • EBIT vor Sondereinflüssen 1,4 MRD € (+16,8 Prozent)
  • Konzernergebnis 2,8 MRD € (Vorjahr: 0,6 MRD €)
  • Nettoverschuldung um 4,8 MRD € reduziert
Umsatz-, Ertrags- und Finanzlage im Überblick
Bayer ist hervorragend in das Jahr 2007 gestartet. Wir haben das starke Vorjahresquartal deutlich übertroffen. Der Umsatz stieg um 22,7 Prozent auf 8.335 MIO € (Vorjahr: 6.791 MIO €). Im Konzernumsatz ist das Geschäft mit den erworbenen Schering-Produkten in Höhe von 1.410 MIO € enthalten. Bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte konnten wir ein Um­satzwachstum von 7,5 Prozent erzielen. Hierzu trugen HealthCare (+7,9 Prozent), CropScience (+5,9 Prozent) und MaterialScience (+9,4 Prozent) bei.
 
Das EBITDA vor Sondereinflüssen steigerten wir um 27,2 Prozent auf 1.990 MIO € (Vorjahr: 1.564 MIO €). HealthCare erzielte einen Ergebnissprung um 103,9 Prozent auf 948 MIO € (Vorjahr: 465 MIO €). Hierzu haben insbesondere der Schering-Erwerb sowie der erfreuliche Geschäftsverlauf von Consumer Health beigetragen. CropScience konnte sein Ergebnis vor allem aufgrund erhöhter Absatzmengen und verbesserter Kostenstrukturen um 6,0 Prozent auf 584 MIO € (Vorjahr: 551 MIO €) verbessern. MaterialScience lag mit einem um Son­dereinflüsse bereinigten EBITDA von 409 MIO € um 24,1 Prozent unter dem hohen Vorjah­resergebnis (Vorjahr: 539 MIO €). Maßgebend hierfür waren insbesondere gestiegene Roh­stoffkosten.
Umsatzerlöse nach Verbleib
Umsatzerlöse nach Verbleib
Operatives Ergebnis (EBIT)
Operatives Ergebnis (EBIT)
Das EBIT vor Sondereinflüssen stieg im 1. Quartal 2007 um 16,8 Prozent auf 1.375 MIO € (Vorjahr: 1.177 MIO €). Das 1. Quartal 2007 war durch Sondereinflüsse von insgesamt -200 MIO € belastet (Vorjahr: -128 MIO €). Aus dem Erwerb bzw. der Integration von Schering resultierten Sonderaufwendungen von 139 MIO €. Im Rahmen unserer Restrukturierungs­maßnahmen bei CropScience, MaterialScience und der Bayer Industry Services fielen Son­dereinflüsse von -61 MIO € an. Nach Sondereinflüssen stieg das EBIT des Bayer-Konzerns um 12,0 Prozent auf 1.175 MIO € (Vorjahr: 1.049 MIO €).
 
Unter Berücksichtigung eines Finanzergebnisses von -218 MIO € (Vorjahr: -210 MIO €) betrug das Ergebnis vor Ertragsteuern 957 MIO € (Vorjahr: 839 MIO €). Das Finanzergebnis beinhal­tet ein Zinsergebnis von -156 MIO € (Vorjahr: -143 MIO €). Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Vorjahr durch Sondereffekte im Zinsaufwand belastet war, während im aktuellen Quar­tal die Finanzierungskosten akquisitionsbedingt anstiegen. Nach Abzug eines Steuerauf­wands von 301 MIO € (Vorjahr: 277 MIO €) erreichten wir ein Ergebnis nach Steuern aus dem fortzuführenden Geschäft von 656 MIO € (Vorjahr: 562 MIO €).
 
Das Ergebnis nach Steuern aus dem nicht fortzuführenden Geschäft beläuft sich auf 2,2 MRD €. Hierin sind die Veräußerungsgewinne für das Diagnostika-Geschäft in Höhe von 2,1 MRD € sowie für H.C. Starck von 0,1 MRD € enthalten.
 
Nach Anteilen Dritter ergibt sich insgesamt ein Konzernergebnis von 2.809 MIO € (Vorjahr: 600 MIO €). Das Ergebnis je Aktie beträgt 3,44 € (Vorjahr: 0,82 €).
Brutto-Cashflow
Brutto-Cashflow
Netto-Cashflow
Netto-Cashflow
Der Brutto­-Cashflow verbesserte sich im Vorjahresvergleich infolge der guten Geschäftsentwicklung sowie der Einbeziehung von Schering um 29,6 Prozent auf 1.411 MIO € (Vorjahr: 1.089 MIO €). Den Netto-Cashflow konnten wir um 337 MIO € auf 375 MIO € (Vorjahr: 38 MIO €) steigern. Inklusive des nicht fortzuführenden Geschäfts betrug der Netto-Cashflow 413 MIO €.
 
Die Nettoverschuldung konnten wir im 1. Quartal 2007 insbesondere durch die Veräußerungserlöse für das Diagnostika-Geschäft sowie für H.C. Starck um 4,8 MRD € auf 12,8 MRD € zurückführen.
 
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sanken im Vergleich zum 31. Dezember 2006 vor allem aufgrund gestiegener Kapitalmarktzinsen um 0,4 MRD € auf 6,2 MRD €.
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