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Nexavar® verlängert die Gesamtüberlebenszeit
bei Leberkrebs
Rachid El Kasmi, Mitarbeiter von Bayer HealthCare in Wuppertal-Elberfeld, beobachtet die Isolierung von Sorafenib, dem Wirkstoff des neuen Krebsmedikaments Nexavar®.
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Rachid El Kasmi, Mitarbeiter von Bayer HealthCare in Wuppertal-Elberfeld, beobachtet die Isolierung von Sorafenib, dem Wirkstoff des neuen Krebsmedikaments Nexavar®.
Leverkusen. Das von Bayer HealthCare und Onyx Pharmaceuticals entwickelte Krebsmedikament Nexavar® zeigt auch in der Indikation Leberkrebs vielversprechende Studienergebnisse. Die placebokontrollierte Phase-III-Studie an Patienten mit fortgeschrittenem Leberzellkarzinom hat den primären Endpunkt der Gesamtüberlebenszeit erreicht: Sie konnte bei den mit Nexavar® behandelten Patienten signifikant verlängert werden. Auch war die Rate der ernsten Nebenwirkungen unter Nexavar® und Placebo gleich. Ein unabhängiges Data Monitoring Committee, das die Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit von Nexavar®-Tabletten (Wirkstoff: Sorafenib) überprüft hat, empfiehlt angesichts dieser positiven Ergebnisse, die Studie vorzeitig zu beenden. Bayer und Onyx werden diese Empfehlung umsetzen und allen an der Studie beteiligten Patienten Nexavar® anbieten. Die höhere Gesamtüberlebensrate im Vergleich zur Behandlung mit Placebo belegt die Wirksamkeit von Nexavar® bei der Therapie des fortgeschrittenen Leberzellkarzinoms.

Weitere Studien untersuchen den Einsatz von Nexavar® bei der Behandlung von vielen Krebsarten. Dazu zählt die Therapie des metastasierenden Melanoms, des nicht kleinzelligen Lungenkarzinoms und des Brustkrebses. Nexavar® ist derzeit bereits in fast 50 Staaten zur Therapie des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms zugelassen.
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